Pro Peace

Im Rahmen meines Praxissemesters als Teil meines Lehramtsstudiums habe ich die wertvolle Chance erhalten - anbindend insbesondere an den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II - Einblick in die multimediale Ausstellung zum Thema „Gesichter des Friedens“ von Pro Peace mit dem Motto „10 Menschen. 10 Gesichter. 10 Geschichten“ zu nehmen.
In unserer heutigen Welt ist es wichtiger denn je, sich mit den Zeichen der Zeit aktiv zu befassen. Dies umfasst auch die Tatsache, Schule als Ort zu begreifen, an dem nicht nur gelernt wird, sondern auch bewusst der Blick zum Beispiel auf Präventionsangebote und Aufklärungsarbeit gerichtet wird.
Im Mittelpunkt der in den Religionsunterricht eingebundenen überfachlichen Ausstellung „Gesichter des Friedens“ haben wir uns zum Beispiel bewusst auf vier ausgewählte Portraits von Frauen fokussiert, die in besonderem Maße und trotz herausfordernder Hürden ihre Stimme im Zeichen des Friedens aktiv erheben. Die vier exemplarischen Portraits von Frauen als mögliche Vorbilder der Friedensstiftung haben die Schülerinnen dazu angeregt, wie bedeutsam es ist, mutig zu sein und zugleich zur persönlichen Friedensstiftung ermutigt. Spezifischer, sind die exemplarischen friedensstiftenden Angebote des Playback-Theaters oder der biographisch geprägten Schulworkshops als aktive Zeichen für den Frieden bei den Schülerinnen auf eine besonders positive Resonanz gestoßen.
Insgesamt hat die multimediale Ausstellung zum Thema „Gesichter des Friedens“ den Schülerinnen eindrucksvoll gezeigt, dass wir als Menschen letztendlich alle verantwortlich für die Friedensstiftung sind. Daraus folgt die reflektierte Erkenntnis der Schülerinnen, dass wir bereits in unserem Alltag beginnen können mit kleinen Taten als Zeichen von gelebter Nächstenliebe Frieden zu stiften. Aufbauend darauf haben die Schülerinnen als tiefgründiges Fazit festgestellt, dass im zwischenmenschlichen Dialog aus gegenseitigem Verständnis Empathie erwächst und Empathie wiederum Veränderung schafft. Ganz zum Schluss nehmen die Schülerinnen als Take-Home-Message des multimedialen Friedensprojekts mit, dass jeder Mensch seinen individuellen Beitrag leisten kann, um sich auf den Weg für Frieden zu begeben.
Vielen Dank für die Chance die multimediale Ausstellung „Gesichter des Friedens“ im schulischen Kontext mit verschiedenen Lerngruppen zu erleben, darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und den individuellen Beitrag zur Friedensstiftung zu reflektieren!
Hannah-Sophie Szynka (Lehramts-Studierende im Praxissemester)